Internationale Stimmen zum Glauser-Preis

Der "Glauser" in seiner natürlichen Umgebung

 

Zwei interessante Stimmen zum Glauser-Preis.

 

Zuerst ist das Gastgeber-Land Schweiz dran. Brigitte Herrmann schreibt im “St. Galler Tagblatt”:

 

In «Kriegsgebiete» bekommt der Kampf in Afghanistan ein Gesicht. Der Autor versteht etwas von Dramaturgie und von Personenzeichnung, er treibt die Handlung geschickt auf den Showdown zu, spielt gekonnt mit dem Mittel der Überzeichnung. Sein Protagonist bewahrt sich eine ironische Distanz zu sich selbst. Er beobachtet genau und lässt den Leser teilhaben an der scheinbaren Absurdität seiner Umgebung. In der Begründung der Jury heisst es daher folgerichtig, Spranger gelinge es «mit beinahe sparsam zu nennenden Mitteln, eine beklemmende Stimmung zu erzeugen». Ein Werk, das Spuren hinterlässt.

 

Auf ihrem schönen Blog BIKE AND CRIME (ja, es geht um Fahrradfahren und Krimis, also insgesamt um Thrill) widmet sich Brigitte Herrmann der CRIMINALE noch ausführlicher und sie geht auch auf unsere Begegnung in Bern ein. Wir haben uns am Vorabend der Preisverleihung auf ein Bier im sehr schönen “Cafe des Pyrenées” getroffen. So viel Kungelei muss sein, wenn man schon gemeinsame Kämpfe in der deutschen Kulturlandschaft bestritten hat.

http://bikeandcrime.wordpress.com/2013/04/26/mordende-frauen-kriegsgebiete-und-ein-hund-mit-schlappohren/

 

Ein interessanter und launiger Artikel über die CRIMINALE in Bern bringt auch der niederländische “De Spanningsblog”. Natürlich gilt der besondere Augenmerk auch hier der “koningsnummer” Glauser-Preis für den besten Roman 2013 (und der Gewinner ist mein Thriller KRIEGSGEBIETE).

http://spannings.blogspot.de/2013/04/hete-hangijzers-en-roemloze-nederlagen.html

 

Zitat:
“Het koningsnummer was uiteraard de bekendmaking van de beste Duitstalige krimi. Uit 330 inzendingen kwam ‘Kriegsgebiete’ van Roland Spranger uit de bus rollen. Het is een boek dat vanwege het thema op belangstelling van Nederlandse uitgevers zou kunnen rekenen.”

 

Mein Facebook-Freund Geoffrey Huntington versuchte sich an einer Übersetzung:

Auf Deutsch wohl etwa: “Die Königsnummer war die Bekanntmachung des besten deutschen (wohl eher: „deutschsprachigen“ – Anm. Roland) Krimis. Aus 330 Einsendungen kam Roland Spranger mit dem Bus gerollt! Die Thematik könnte auch niederländische Verlage interessieren, Jungens.”

Vermutlich ziemlich frei übersetzt.

Wie auch immer:

Besser mit dem Bus gerollt kommen, als vom Bus überrollt werden!

 

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Glauser-Preis 2013 für KRIEGSGEBIETE

Am Wochenende wurde auf der CRIMINALE in Bern (Schweiz) der Friedrich-Glauser-Preis 2013 vergeben. Der Glauser ist der “Oscar” der deutschsprachigen Kriminalliteratur.

Ich erhielt den Preis in der Königskategorie “Roman” für meinen Thriller KRIEGSGEBIETE. Zum ersten Mal geht ein bedeutender Preis für Kriminalliteratur nach Franken. Ich danke der Academy!

And THE WINNERS are: v.l.: Gunter Gerlach (Ehrenglauser), Roland Spranger (Roman), Regina Schleheck (Kurzkrimi), Susan Kreller (Kinder- und Jugendkrimi), Marc-Oliver Bischoff (Debüt). / Foto: Petra Busch

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SUPERHELDEN würden SPRANGER lesen

Unmittelbar vor meiner Lesung auf der Leipziger Buchmesse wurde mit mir ein kurzes Video-Interview am Stand des Bookspot-Verlags geführt.
Nebenbei wird in dem Video der Beweis erbracht, dass Superhelden gerne meinen Thriller KRIEGSGEBIETE in die Hand nehmen.

 

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