Über admin

Roland Spranger geb. 1963 lebt in Hof; Arbeit als Betreuer in Wohneinrichtungen für psychisch Kranke und geistig Behinderte. Mitarbeit in Freien Theatergruppen (als Regisseur, Autor und Schauspieler). Mitinitiator verschiedener Live-Literatur-Projekte. 1994 lobende Erwähnung bei der Vergabe des Dramatikerpreises der Theatergemeinden wegen „besonderer Qualität.“ 1998 Einladung zu dem Autorentheatertagen am Staatstheater Hannover durch die Jurorin Petra Kohse („TAZ“). Mitglied im VS Bayern. Seit 201o Moderator der Hofer Poetry Slam. PROSA: ThRAX (Roman) erschienen im Rake Verlag, Kiel (2002). KRIEGSGEBIETE (Roman) erscheint 2012 im Bookspot Verlag (München). Beiträge zu den Anthologien „Handbuch für Krankenhäuser“ und „Anleitung zum Orgasmus“ (beide Rake Verlag, Kiel). THEATERSTÜCKE: TIEFSEEFISCHE – (Uraufführung am Südthüringischen Staatstheater Meiningen 1999) TSUNAMI – (UA Südostbayerisches Städtetheater Landshut/Passau 2000) JUNIMOND – (UA Gostner Hoftheater Nürnberg 2005) PINGUINE – (UA Theater Vorpommern Greifswald/Stralsund 2005/2006) HALBMARATHON (präsentiert bei den Deutsch-Französischen-Autorentagen in Karlsruhe und Straßburg 2009) DAS COMEBACK DES JAHRES (UA Landestheater Detmold 2009) Die Stücke sind im HARTMANN & STAUFFACHER VERLAG (Köln) erschienen. Demnächst: KRIEGSGEBIETE (Roman) – Mai 2012 im Bookspot Verlag München. ANARCHOSHNITZEL SCHRIEEN SIE – UA Juli 2012/ Studio Theater Stuttgart.

Rum & Tango

Morgen bin ich der Literatur-Support für die wunderbare Linda Rum (Mi. 20.10. - 20 Uhr,Textilmuseum Helmbrechts). Als Ein-Mann-Vorband präsentiere ich zwei Stories, die rocken: TANGO (erschienen in "Soko Marburg-Biedenkopf", KBV) und IM FEUERRING (erschienen in "Killing You Softley", KBV).

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Neuer Roman: TIEFENSCHARF

Kerstin Petermann hat das Cover zu TIEFENSCHARF gestaltet. Sehr fein, finde ich.

Mein neuer Roman TIEFENSCHARF erscheint im Polar Verlag (Hamburg), der für seine besonderen Krimis abseits des Mainstreams bekannt ist. 

Worum gehts?

Das Leben ist nicht immer fair zu einem. Vor allem, wenn die falschen Entscheidungen getroffen werden. Drogendealer Max mit Nazihintergrund wirft vor einer Polizeikontrolle die neueste Lieferung aus dem Fenster und irrt danach auf der Suche nach dem Crystal Meth durch den Schnee. Als er einem Flaschensammler begegnet, glaubt er, dass der das Päckchen an sich genommen hat, und lässt seine Wut an ihm aus, wird sogar zum Mörder, um einen Zeugen zu beseitigen. Das Leben des Journalisten Sascha verläuft in ruhigeren Bahnen. Für ihn stellt sich eher die Frage, was der Journalismus im Zeitalter sozialer Medien noch wert ist, wenn ein Attentat mit einer Wasserpistole voller Urin die Schlagzeilen beherrscht. Frauen wie Kira, Alina und Lydia wagen derweil längst den Ausbruch aus einem eintönigen Leben. Alles dreht sich um den Rausch, mit dem die innere Leere überdeckt wird. Sie trinken zu viel. Sie nehmen Crystal Meth. Sie halten schwierige Beziehungen durch, kennen sich bestens in Serien und Musik aus und werden doch von der Sehnsucht nach Romantik, Lust und Leidenschaft angetrieben, während längst Autos und Flüchtlingsheime in Brand gesetzt werden. Im neuen Kriminalroman des Glauser-Preisträgers Roland Spranger tauchen wir tief in unsere Realität ein, die geprägt ist von stiller, offener Gewalt und Wut.

Mit TIEFENSCHARF will der Verlag übrigens den “Deutschen Polar” einführen, in dem gut erzählte deutschsprachige Krimis eine Heimat finden sollen. Weitere Anforderungen an die Autoren: ”Warum nicht Splitter, Versatz sein? Es geht um die Poesie des letzten Aufschreis. Um Gewalt und Hetze, um Aufbruch und Sterben. Es gilt, den Mythos gegen den Alptraum zu verteidigen. Es gilt, über den Verlust der Unschuld zu lachen. Die Welt des Polars hat Dreck am Stecken. Sie setzt sich aus zerrissenen Kapiteln zusammen. Lasst uns verleumden, korrumpieren, lasst uns sagen, wie es ist, und lasst uns niemals unsere Leser belehren oder noch schlimmer langweilen.” Ich finde das gut.

Zur Einführung des Projekts “Deutscher Polar” läuft derzeit ein Crowdfunding, das die Unterstützer kreativ und einfallsreich belohnt. Eine der Belohnungen ist übrigens TIEFENSCHARF – druckfrisch und von den wohlwollendsten Schwingungen des Autors durchgeschüttelt. Leute schaut euch das bitte an, wenn ihr euch für Kriminalliteratur interessiert, die ernst macht – einfach vertrauensvoll dem Link folgen: 

https://wemakeit.com/projects/deutscher-polar

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KILLING YOU SOFTLY

Hier der Hinweis auf eine wunderbare Anthologie, die bereits im Frühjahr erschienen ist (ich war zwischenzeitlich mal weg – das Leben und so):

“KILLING YOU SOFTLY”, erschienen bei KBV. Das Programm:

Schöner morden mit Abba, cooler töten mit Bob Dylan.

Peter Godazgar hat 32 herausragende und preisgekrönte Krimi-Kollegen gebeten, die Plattenschränke, CD-Regale und iPods zu durchwühlen – auf der Suche nach ihren jeweiligen Lieblingssongs. Herausgekommen ist eine Sammlung von rockigen, poppigen Kurzgeschichten, die so vielfältig sind, wie die Songs selbst: Mal hart, mal soft, mal düster, mal ernst, und nicht selten ganz schön heiter. Mein Text ist übrigens ganz schön tough.

Das Foto ist bei einer gemeinsamen Lesung mit Theobald Fuchs im KunstKaufHaus Hof entstanden, während der ich das erste Mal aus meiner Kurzgeschichte “Im Feuerring” las. Schon klar: Meine Story wurde von “Ring of Fire” inspiriert. Musikalisch wurde das Ganze wunderbar passend von Michael Ströll (bekannt unter anderem von den “GoHo Hobos”) auf den Punkt gebracht.

Buch mit Gitarrist (Michael Ströll).

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KÜNSTLER DES MONATS

Da schau her. Ich bin „Künstler des Monats der Europäischen Metropolregion Nürnberg”. Ich fühle mich geehrt und danke der Academy.

Zur Jury-Begründung geht es hier:

http://www.metropolregionnuernberg.de/projekte/laufende-projekte/kuenstler-des-monats.html

Auszeichnung: Nach der Premiere von WORK werde ich als Künstler des Monats geehrt. Was ich in der Hand halte, ist nicht die Speisekarte, sondern die Urkunde, die mich zu einem Jahr kostenlosem Parken in der Metropolregion Nürnberg berechtigt (mit dem Fahrrad).

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Neue Weihnachts-Story

Hier ein Tipp für alle, die noch schnell ein Weihnachtsgeschenk brauchen: "Tatort Christkindlesmarkt" (erschienen bei ars vivendi). Mit dabei: Meine Story "Ich, der Weihnachtshasser". Hier der Anfang der Geschichte: "Weihnachten greift dich dann an, wenn du am wenigsten damit rechnest. Bei mir ist es Ende August so weit gewesen. Ich habe mich dagegen gewehrt, so gut ich konnte, aber na ja… Weihnachten gewinnt immer."

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“Nachtgebiete – Gwaaf zer Nacht” im April

Die Talkshow “Nachtgebiete – Gwaaf zer Nacht” ist im April auf einem ungewöhnlichen Programmplatz: Ausnahmsweise Dienstag statt Donnerstag. Ich freue mich auf die Gäste:

- BERND PLÖGER, der Leiter des Jungen Theaters Hof arbeitet derzeit am Stück “DSCHIHAD ONE-WAY”, das den Weg eines deutschen Jugendlichen nachzeichnet, der sich radikalisiert und in den “Heiligen Krieg” zieht.

- SIGI HIRSCH, der Tausendsassa aus Bamberg ist unter anderem Autor, Maler und Meister des absurden Humors.

-Ebenfalls mit am Start ist die aus Münchberg stammende Finalistin zur Bayrischen Bierkönigin CHRISTINA POLLNICK.

Zum Ende der 2. Season von "Nachtgebiete - Gwaaf zer Nacht" wurde ich 2015 mit einem Bambi ausgezeichnet. Inschrift: "Bambi für die beste Nicht-TV-Talk-Show. Deine Stammgäste". Noch mal vielen Dank!

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Glauser again

Uuups. Ich bin freudig überrascht. Traditionell werden am 04. Februar (dem Geburtstag des Krimi-Pioniers Friedrich Glauser) pünktlich um 12 Uhr mittags die Nominierten der Friedrich-Glauser-Preise bekanntgegeben. Ich bin sehr glücklich, bereits zum zweiten Mal unter den Nominierten zu sein. Diesmal in der Kategorie “Bester Kurzkrimi” mit meiner Short-Story “C” (veröffentlicht in “Tatort Franken No. 6″, ars vivendi Verlag). Im Jahr 2013 durfte ich diesen renommierten Preis in der Kategorie “Bester Roman” für meinen Thriller KRIEGSGEBIETE entgegennehmen.

Die Jury begründet die neue Nominierung übrigens so: “In filmischen Szenen jagt Roland Spranger sein White-Trash-Paar durch einen actionreichen Plot auf das unausweichliche Ende zu. Eine dichte Sprache und authentische Figuren verleihen der düsteren Gangsterballade Glanz und Größe.”. Danke!

Hier das Buch (Tatort Franken No. 6, ars vivendi verlag), in dem meine für den Friedrich-Glauser-Preis nominierte Short-Story "C" erschienen ist.

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